WasserversorgungVom Rheinwasser zum ReinstwasserIm Industriepark Kalle-Albert werden täglich etwa 90.000 m³ Wasser benötigt. Der größte Teil davon wird für Kühlzwecke in den chemischen Prozessen verwendet. Das Wasser wird auf der Rheininsel Petersaue dem Fluss entnommen und zur Filteranlage gefördert , die sich am rechten Rheinufer befindet. Nach der Filtration wird das Wasser über Ringleitungen den Verbrauchern zugeleitet. Ein Teilstrom von bis zu 400 m³/h gelangt in die chemische Wasseraufbereitung wo eine weitergehende Reinigung erfolgt durch folgende Verfahrensschritte:
Die elektrische Leitfähigkeit ist ein Maß für die Reinheit des Wassers, sie wird gemessen in Siemens pro cm (S/cm). Im Rheinwasser schwanken naturgemäß die Werte. Sie liegen je nach Wasserstand und Niederschlagsmenge zwischen 500 und 800 µS/cm. Das nach den oben angegebenen Verfahren behandelte Wasser hat nach der letzten Verfahrensstufe eine Leitfähigkeit von 0,06 - 0,08 µS/cm. Demgegenüber steht die theoretisch erreichbare Leitfähigkeit auf Basis der Dissoziation des Wassers bei etwa 0,04 µS/cm. Wie man sieht, sind wir dem theoretischen Grenzwert ziemlich nahe. Dank der Investitionen der letzten vier Jahre in die Optimierung und Teilautomatisierung der beschriebenen Prozesse mittels Leitsystem kann eine konstante Qualität des produzierten vollentsalzten Wassers garantiert werden. Das so gereinigte Wasser wird als Kesselspeisewasser sowie in der chemischen Produktion verwendet und trägt zum guten Ruf der Produkte des Industrieparks Kalle-Albert bei. |
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