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01. Juli 2010 - Ausbildung erfolgreich beendet

 20 Auszubildende haben mit der Sommerprüfung erfolgreich ihre Ausbildung beendet und starten nun ins Berufsleben. 13 Azubis werden von Unternehmen im Industriepark Kalle-Albert übernommen und drei haben sich für den Besuch weiterführender Schulen entschieden.

Günther Craß, Leiter von InfraServ Wiesbaden, begrüßte die Gäste der kleinen Feier, darunter auch Dr. Carola Voelkel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wiesbaden und Gastrednerin Catharina Clay, Bezirksleiterin des IG BCE-Bezirks Rhein-Main. Er beglückwünschte die jungen Frauen und Männer zur bestandenen Prüfung und riet ihnen, nicht mit dem Lernen aufzuhören. „Wichtig ist, dass Sie sich Ziele setzen“, sagte er und: „Erfolg ist zu 99 % Disziplin und Fleiß“.

Catharina Clay betonte in ihrer Festrede, dass es aufgrund der Bankenkrise vor zwei Jahren nicht selbstverständlich sei, dass die jungen Leute die Ausbildung bei ihren Unternehmen beenden konnten und in vielen Fällen auch übernommen wurden. Die Finanzkrise hatte verschiedene Sparmaßnahmen in den Unternehmen zur Folge, darunter auch Personalabbau. Die IG BCE hat dafür gekämpft, dass es auch nach der Krise weitergeht und sich insbesondere für die Weiterführung der Ausbildung eingesetzt. Sie wies auf die Bedeutung der Ausbildung im Hinblick auf die demografische Entwicklung der Bevölkerung und den drohenden Fachkräftemangel hin. „Wer Fachkräfte will, der muss auch selber ausbilden“, sagte sie und betonte: „Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Basis eines Unternehmens“.

Auch wenn die frisch Ausgebildeten zunächst das Ende ihrer planvollen Ausbildung genießen, werden sie bald wieder Neues dazulernen und das ein Leben lang. „Niemand weiß heute, wo er in zehn Jahren stehen wird. Sie werden sich verändern, sie werden sich entwickeln“, so Catharina Clay zu den jungen Fachkräften. Sie erinnerte sich an ihren eigenen Start ins Berufsleben und riet den ehemaligen Azubis, sich nicht zu scheuen, die Kollegen am Arbeitsplatz anzusprechen und zu fragen, denn trotz qualifizierter Ausbildung fühle man sich zu Beginn häufig noch unsicher.

Walter Schmidt, Leiter Bildungszentrum Kalle-Albert, überreichte mit persönlichen Worten die Zeugnisse an die erfolgreichen Prüflinge. Auch er sprach die demografische Entwicklung an, deren Auswirkungen das Bildungszentrum bereits zu spüren bekommt aufgrund zurückgehender Bewerberzahlen.

03. Mai 2010 - Grillfeier auf der Petersaue

Der Um- und Ausbau der Kläranlage wurde mit der Inbetriebnahme der Abluftreinigungsanlage im August 2009 abgeschlossen. Alle direkt oder indirekt Beteiligten lud InfraServ Wiesbaden zu einer Grillfeier auf die Petersaue ein, um den Abschluss des Projektes zu feiern.

Es war dem Unternehmen ein besonderes Anliegen, diejenigen einzuladen, denen die Kläranlage während der Bauzeit Unannehmlichkeiten bereitet hat. Das waren zum einen die Bürger aus den benachbarten Stadtteilen, die durch Gerüche belästigt wurden sowie die Mitarbeiter von Behörden, die Beschwerden der Bevölkerung aufzunehmen und abzuarbeiten hatten.

 

Grillfest

„Wir waren uns der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung in den benachbarten Stadtteilen sehr wohl bewusst und haben uns in dieser Zeit äußerst unwohl gefühlt“, so Michael Behling von der Geschäftsleitung. Seit dem Abschluss der Maßnahmen hat sich die Geruchssituation gravierend verbessert.

Grillfest1

 Interessierte Gäste hatten Gelegenheit zur Besichtigung der Abluftreinigungsanlage

 

Grillfest2

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte die Sportvereinigung Amöneburg


Ca. 26 Mio. € hat InfraServ Wiesbaden in den letzten vier Jahren in den Um- und Ausbau der Kläranlage investiert. Eine der abschließenden Maßnahmen war der Bau einer thermischen Abluftreinigungsanlage, um die Kläranlagenabluft von Geruchsstoffen zu befreien und so die Verbreitung von Gerüchen in der Umgebung noch sicherer zu vermeiden.

Mit ihren insgesamt fünf Anaerobreaktoren, die eine Höhe von ca. 30 Metern und einen Durchmesser von ca. acht Metern haben, ist auf der Rheininsel Petersaue eine der größten Industriekläranlagen in Europa entstanden. Die Reinigungskapazität ist jetzt so groß, dass die Schmutzfracht einer Stadt mit 1.200.000 Einwohnern gereinigt werden könnte. 

 

01.Februar 2010 - Verabschiedung der Auszubildenden

Im Bildungszentrum Kalle-Albert feierten 32 Auszubildende, die erfolgreich die Winterprüfung bestanden haben, das Ende der Ausbildung und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Walter Schmidt, Leiter des Bildungszentrums Kalle-Albert, überreichte die Zeugnisse mit persönlichen Worten an die in verschiedenen Berufen ausgebildeten jungen Leute. 20 von ihnen haben ein Arbeitsplatzangebot im Industriepark Kalle-Albert angenommen, 12 davon bei ihrer Ausbildungsfirma. Ein kleiner Teil hat einen Arbeitsplatz außerhalb des Industrieparks gefunden und wie jedes Jahr entscheiden sich einige für den Besuch weiterführender Schulen.

Prüflinge

Günther Craß, Leiter von InfraServ Wiesbaden, begrüßte die Gäste der Abschlussfeier, darunter auch Dr. Carola Voelkel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wiesbaden und der SPD-Landtagsabgeordnete Ernst-Ewald Roth. „Wir freuen uns, Sie bis zur Abschlussprüfung gebracht zu haben, jetzt hoffen wir, dass Sie auch im weiteren Berufsleben erfolgreich sind“, so Günther Craß zu den erfolgreichen Absolventen.

roth

Gastredner Ernst-Ewald Roth, SPD-Landtagsabgeordneter, beglückwünschte die frisch Ausgebildeten und dankte allen, die einen Beitrag zum Gelingen der Ausbildung geleistet haben. Auch sei er den Unternehmen dankbar, die ihre Ausbildungsverantwortung erkannt haben. Er wies auf die Bedeutung der beruflichen Erstqualifikation hin und betonte: „Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen“. Die Zahl der Ausbildungsplatzsuchenden nehme tendenziell ab, was zeige, dass der demografische Wandel das Ausbildungssystem bereits erreicht habe, so Ernst-Ewald Roth. Er dankte InfraServ Wiesbaden für das, was das Unternehmen im Bereich der Berufsausbildung leiste und wünschte den erfolgreichen Absolventen einen guten Start ins Berufsleben.

02.November 2009 - Wiesbadener Wirtschafts Dialog

Erfolgreiche Ausbildung in Wiesbaden

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hatte zu einer Veranstaltung im Rahmen der Reihe WIESBADENER WIRTSCHAFTS DIALOG in den Industriepark Kalle-Albert eingeladen. Die Teilnehmer konnten sich an diesem Abend zum Thema ‚Ausbildung’ austauschen und Anregungen mitnehmen, mit welchen Strategien und Vorgehensweisen es gelingt, die richtigen Jugendlichen zu gewinnen, deren Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln und als Unternehmen von diesem Potenzial zu profitieren. Als hervorragende Beispiele für Ausbildungskonzepte in Wiesbaden gab es Beiträge von Gastgeber InfraServ Wiesbaden, Huhle Stahl- und Metallbau GmbH und Pflanzen-Kölle Gartencenter GmbH & Co. KG. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sven Clasen, Leiter des Amtes für Wirtschaft und Liegenschaften.

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Stadtrat Detlev Bendel begrüßte die Teilnehmer der Veranstaltung.

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Walter Schmidt, Leiter des Bildungszentrums Kalle-Albert, informierte über das Ausbildungskonzept.


In seiner Begrüßungsrede betonte Stadtrat Detlev Bendel, dass Wiesbaden eine ausgeglichene Ausbildungsplatzbilanz hat, wofür sich die Landeshauptstadt bei allen Unternehmen bedankt, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.

Gastgeber Günther Craß, Leiter von InfraServ Wiesbaden, gab den Teilnehmern einen Überblick über die Geschichte des Standortes und informierte über die Aufgaben der Betreibergesellschaft.

Über das Ausbildungskonzept im Industriepark, das eine lange Tradition hat, referierte Walter Schmidt, Leiter des Bildungszentrums Kalle-Albert. Zunächst müsse der Übergang von der Schule in die Berufswelt geschafft und die Berufsfähigkeit hergestellt werden, erklärte er. Es wies auf die Besonderheiten des Ausbildungskonzeptes hin, wozu eine dreimonatige Grundausbildung zu Beginn der Ausbildung gehört, die im Bildungszentrum durchgeführt wird und die Auszubildenden auf ihren Einsatz im Betrieb vorbereitet. Durch die Vermittlung von Vorwissen werden die Ausbildungsbeauftragen vor Ort entlastet.

Günther Huhle, Geschäftsführer der Huhle Stahl- und Metallbau GmbH, die zum wiederholten Mal den ‚Lehrling des Monats’ stellte, berichtete über das Engagement der Firma im Bereich Ausbildung. Er erklärte, dass das Unternehmen die Vermittlung von Werten und die Förderung eines vernünftigen Miteinanders als sehr wichtig ansehe. Huhle Stahl- und Metallbau engagiert sich bei verschiedenen Projekten und führt seine Auszubildenden an Wettbewerbe heran, die als Herausforderung und Ansporn dienen. Selbstständigkeit, Kundenorientierung und Teamgeist erlernen die Jugendlichen während der Ausbildung.

Das Familienunternehmen Pflanzen-Kölle Gartencenter GmbH & Co. KG wurde mit dem Großen Preis des Mittelstandes für nachhaltige Personalpolitik in der Kategorie ‚Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen’ ausgezeichnet. Pflanzen-Kölle bilde aus, weil man begeisterte Mitarbeiter für begeisterte Kunden brauche, erklärte Filialleiterin Ulrike Kolloch. Dem Unternehmen sei es wichtig, dass die Mitarbeiter mit Herz bei der Sache wären und die Balance zwischen jungen und erfahrenen Mitarbeitern gehalten werde.

08. Oktober 2009 - Erfolgreiche Teilnahme auf der EXPO REAL in
                                   München vom 05.-07.10.2009

Hauptthema von InfraServ Wiesbaden ist, wie in jedem Jahr, die Kontaktaufnahme zu Vertretern der industriellen Produktion, zu deren Vermittlern, oder zu Maklern, die in diesem Bereich tätig sind.
Diesmal jedoch auch mit verstärkter Ausrichtung auf Investoren mit Interesse an der Errichtung von
Büro-Immobilien auf angrenzende Bestandsflächen zur gewerblichen Nutzung.

10. September 2009 - Um- und Ausbau der Kläranlage abgeschlossen
                                        Neue Abluftreinigung in Betrieb genommen

Ca. 26 Mio. € hat InfraServ Wiesbaden in den letzten vier Jahren in den Um- und Ausbau der Kläranlage investiert. Eine der abschließenden Maßnahmen war der Bau einer thermischen
Abluftreinigungsanlage, um die Kläranlagenabluft von Geruchsstoffen zu befreien und so die
Verbreitung von Gerüchen in der Umgebung noch sicherer zu vermeiden.

Mit ihren insgesamt fünf Anaerobreaktoren, die eine Höhe von ca. 30 Metern und einen Durch-
messer von ca. acht Metern haben, ist auf der Rheininsel Petersaue eine der größten
Industriekläranlagen in Europa entstanden. Die Reinigungskapazität ist jetzt so groß,
dass die Schmutzfracht einer Stadt mit 1.200.000 Einwohnern gereinigt werden könnte.

Acht Reinigungsstufen
Bevor das gereinigte Abwasser über eine Leitung wieder in den Kasteler Rheinarm eingeleitet
wird, durchläuft es künftig acht Reinigungsstufen. Die erste mechanische Reinigungsstufe entfernt Grobstoffe aus dem Abwasser (Rechenanlage). In der zweiten chemischen Stufe, der Neutralisationsstufe, wird der pH-Wert eingestellt, dann fließt das Abwasser in die Vorklärung.
Hier werden Feststoffe und Reaktionsprodukte aus der Neutralisationsstufe entfernt. Im
Betriebsbecken werden die schwankenden Abwassermengen ausgeglichen, um die
biologischen Stufen weitgehend gleichmäßig zu beschicken.

Kläranlage

Kläranlage Petersaue: Die neue anaerobe Reinigungsstufe (links), der neue Abluftkamin
und die abgedeckte Hochbeckenbelebung (rechts)

Angereichert mit Nährstoffen (Harnstoff, Phosphorsäure) wird das Abwasser dann in die
biologischen Reinigungsstufen gepumpt. In der ersten biologischen Reinigungsstufe, der so genannten Denitrifikation, wird Nitrat-Stickstoff entzogen. Ihr schließt sich der eigentliche
Kern der „neuen Kläranlage“ an. In der zweiten biologischen Stufe, der anaeroben Reinigungsstufe, werden die Abwasserinhaltsstoffe durch spezielle Mikroorganismen anaerob – d. h. ohne Sauerstoffzufuhr – zu Klärgas umgewandelt, das im Kraftwerk von InfraServ Wiesbaden verfeuert
wird, um Dampf und Strom zu erzeugen. Bei guter Auslastung der Kläranlage wird so viel Klärgas erzeugt, dass alle sechs Stunden der Jahresbedarf an Erdgas eines Einfamilienhaushaltes gedeckt werden könnte. Der dritten biologischen Stufe, der Hochbeckenbelebung, folgt als vierte biologische Stufe die Flachbeckenbelebung. Die dritte und vierte Stufe sind aerobe Reinigungsstufen – also mit Sauerstoffzufuhr. Bevor das Abwasser nach ca. 36 Stunden aus der Kläranlage wieder in den Rhein eingeleitet werden kann, muss der Klärschlamm in der Nachklärung durch Sedimentation vom gereinigten Wasser getrennt werden. Von der Petersaue wird der Klärschlamm über eine Druckleitung zum Hauptklärwerk der Landeshauptstadt Wiesbaden gepumpt und dort in den Faultürmen energetisch genutzt.

Neue Abluftreinigungsanlage
Zur Vermeidung von Gerüchen sind alle Reinigungsstufen abgedeckt und zur Behandlung der geruchsintensiven Abluft über Rohrleitungen mit der neuen Abluftreinigungsanlage verbunden. Es handelt sich dabei um eine so genannte RTO-Anlage (Regenerative-Thermische-Oxidation), die den neuesten Stand der Technik darstellt.

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Die neue RTO-Anlage (Regenerative-Thermische-Oxidation) zur Abluftreinigung

Das Verfahren beruht darauf, dass Geruchsstoffe bei einer Temperatur von ca. 850 °C rückstandsfrei verbrannt (oxidiert) werden. Normalerweise würde dieser Prozess Unmengen an Energie (Gas) benötigen. Daher wurden so genannte „Regenerative Wärmetauscher“ entwickelt, um die Energie der heißen Reingase so weit wie möglich zum Aufheizen der kalten Rohgase zu nutzen. Der Wärmetauscher besteht aus drei einzelnen Kammern, die mit Wabenkörpern aus Keramik bestückt sind. Überschüssige Energie kann zur Warmwassererzeugung für den Klärprozess genutzt werden, d. h. zukünftig werden die Erfordernisse „Wärmebedarf“ und „Abluftreinigung“ kombiniert.

Die von Geruchsstoffen gereinigte Abluft wird über den neuen Abluftkamin in 40 Metern Höhe mit einer Temperatur von ca. 40 °C in die Atmosphäre abgeleitet.
Aufgrund der Abmessungen und Gewichte – allein der keramische Wärmetauscher wiegt 68 Tonnen – konnte die RTO-Anlage nicht über die Brücke zur Kläranlage auf der Petersaue transportiert werden. Vielmehr war es erforderlich, die Anlagenkomponenten im Industriehafen Mainz auf eine Fähre zu verladen und zur Petersaue zu transportieren – kein Problem für die erfahrenen Männer der Kranfirma Riga. Die Abluftreinigungsanlage wurde termingerecht am 3. August 2009 in Betrieb genommen.

Die Um- und Ausbauarbeiten waren sehr komplex, da alle erforderlichen Arbeiten bei laufendem Betrieb durchgeführt werden mussten. Die große Herausforderung wurde von allen Beteiligten hervorragend gemeistert. Der Teamgeist und die Leistungen der Projektbeteiligten waren der Garant für den Erfolg des Projektes.

 

03. September 2009 - Begrüßung der neuen Auszubildenden

Das Bildungszentrum Kalle-Albert bildet für die Firmen im Industriepark Kalle-Albert, aber auch für Unternehmen, die nicht am Standort ansässig sind, die Nachwuchskräfte aus. Walter Schmidt, Leiter des Bildungszentrums, begrüßte am 1. September 79 neue Auszubildende, wobei 51 von Unternehmen im Industriepark kommen. Die neuen Azubis werden in 17 verschiedenen Berufen ausgebildet, wobei der Schwerpunkt bei den handwerklich-technischen Berufen liegt mit insgesamt 35 neuen Azubis.

Die Auszubildenden werden während der gesamten Ausbildungszeit sowohl im Bildungszentrum Kalle-Albert als auch in den Abteilungen der einzelnen Unternehmen ausgebildet. Einige kommen nur zeitweise für bestimmte Ausbildungsabschnitte ins Bildungszentrum. Bevor die neuen Auszubildenden in ihren Betrieben eingesetzt werden, erhalten sie eine zweimonatige Grundausbildung im Bildungszentrum.

Zu den Unternehmen, die nicht am Standort vertreten sind, aber mit dem Bildungszentrum Kalle-Albert zusammenarbeiten, gehören die Chemische Fabrik Budenheim, die Friatec AG, Henkell & Söhnlein Sektkellereien KG, das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie und die SCA Hygiene Products GmbH.

Ein Teil der Auszubildenden kommt seit einigen Jahren von A-BIS e.V. Dieser Verein mit dem Sitz einer Geschäftsstelle im Industriepark Kalle-Albert ermöglicht körpergeschädigten Jugendlichen eine Ausbildung im ersten Arbeitsmarkt.

Azubis 2009

 

01. Juli 2009 - Abschlussfeier der Auszubildenden

Im Bildungszentrum Kalle-Albert wurden die erfolgreichen Absolventen der Sommerprüfung verabschiedet. Die 29 jungen Frauen und Männer wurden in verschiedenen kaufmännischen, technischen und naturwissenschaftlichen Berufen ausgebildet.

Nachdem Günther Craß, Leiter von InfraServ Wiesbaden, die Gäste der kleinen Feier begrüßt hatte, sprach Gastrednerin Rose-Lore Scholz, Schuldezernentin der Landeshauptstadt Wiesbaden. Sie beglückwünschte die erfolgreichen Prüflinge und sprach denjenigen Mut zu, die im Anschluss an die Ausbildung noch keinen Arbeitsplatz bekommen haben. Sie hob hervor, dass InfraServ Wiesbaden sich in herausragender Weise für die jungen Leute einsetze und bedankte sich dafür auch im Namen der Stadt Wiesbaden insbesondere bei Walter Schmidt, Leiter des Bildungszentrums Kalle-Albert. Die Schuldezernentin sprach zu den Absolventen: „Sie nehmen Abschied von einem wichtigen Lebensabschnitt und müssen nun nach vorne blicken. Ab jetzt erwartet Ihr Arbeitgeber mehr von Ihnen, jetzt bekommen Sie Verantwortung übertragen und geben selber Rat und Antwort. Für Ihr Berufsleben wünsche ich Ihnen viel Freude, Begeisterung, Leidenschaft und Durchhaltevermögen.“ Sie richtete ihren Dank an alle, die die jungen Menschen während ihrer Ausbildung begleitet und unterstützt haben.

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Unter den erfolgreichen Absolventen waren auch sechs Auszubildende vom Verein A-BIS (Arbeit – Beruf, Information und Soziales e. V.), der körpergeschädigten Jugendlichen eine Ausbildung im Industriepark Kalle-Albert ermöglicht. Ralph Pittel vom Integrationsamt Wiesbaden erklärte, wie wichtig es sei, diesen jungen Menschen einen Weg in die Normalität zu öffnen. Er dankte all denen, die mit viel Energie an der Ausbildung der körpergeschädigten Jugendlichen beteiligt waren.

Stellvertretend für die Betriebsräte am Standort sprach Werner Conrad, Betriebsratsvorsitzender von InfraServ Wiesbaden Technik, den Absolventen seine Glückwünsche aus und bedankte sich bei den Ausbildern des Bildungszentrums.

Walter Schmidt, Leiter des Bildungszentrums Kalle-Albert, überreichte jedem Prüfling persönlich sein Zeugnis und erinnerte dabei mit kleinen Anekdoten an die zurückliegende Ausbildungszeit.

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24. Juni 2009 - AZUBI-Wettbewerb der HessenChemie


Team des Bildungszentrums Kalle-Albert unter den Gewinnern

Das Motto des 14. AZUBI-Wettbewerbs der HessenChemie lautete „Die Zukunft steckt im Detail“. 29 Teams aus Mitgliedsunternehmen des Verbandes stellten sich der Herausforderung. „Kreativität und Ideenreichtum haben uns auch dieses Jahr wieder sehr beeindruckt“, so Dr. Udo Lemke, Geschäftsführer der Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH und Vorsitzender der Jury.

Das Team des Bildungszentrums Kalle-Albert belegte mir seiner Arbeit über Geschmacks- und Geruchsstoffe in der Lebensmittelindustrie den fünften Platz. Die fünf Auszubildenden aus den Unternehmen KEP Europe GmbH, AZ Electronic Materials (Germany) GmbH, Mitsubishi Polyester Film GmbH, Kalle GmbH und der Chemischen Fabrik Kreussler hatten sich während der Grundbildung kennen gelernt.

Ein Detail in der Wursthaut beeinflusst heute den Geruch, den Geschmack und die Farbe einer Wurst. Das Ausstellungsstück zeigte die Ausgangsstoffe der Wursthautherstellung und die möglichen Geruchs-, Geschmacks- und Farbzusatzstoffe. So konnten die Juroren schmecken, riechen und sehen. Zusätzlich erklärte ein Video die Themenumsetzung. Dass die Wurst geschmeckt hat, zeigt das Gesamtergebnis.

Zum ersten Mal fährt ein Team aus dem Industriepark Kalle-Albert im Spätsommer zu einem Segeltörn nach Holland. Dort treffen sich die Siegergruppen zu einem Erlebnis der besonderen Art. Beim Segeln sind Teambildung und Teamfähigkeit gefragt, denn die Teilnehmer selbst sind die Mannschaft. Wir wünschen Mast- und Schotbruch!

Preisverleihung

Das Siegerteam mit dem Leiter des Bildungszentrums und dem Leiter der Kaufmännischen Ausbildung (v.l.n.r.): Olga Albrant (Chemische Fabrik Kreussler), Claus-Peter Blum (InfraServ Wiesbaden), Sandra Meinlschmidt (Kalle GmbH), Anita Bähr (KEP Europe GmbH), Walter Schmidt (InfraServ Wiesbaden), Sina Haibach (AZ Electronic Materials (Germany) GmbH) und Jennifer Emig (Mitsubishi Polyester Film GmbH). 

 

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