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Stickstoff
Im Industriepark besteht die Stickstoffversorgung aus 2 Komponenten. Zum Abdecken der Grundlast dient eine Luftzerlegungsanlage und zum Abdecken der Spitzenverbräuche ein Flüssigtanklager.
In der Luftzerlegungsanlage wird der gasförmige Stickstoff durch Tieftemperatur-Trennung aus Luft gewonnen. Bevor die Prozessluft in die Coldbox eintritt, werden in einer Molsiebstation der restliche Wasserdampf und Kohlendioxid entfernt. Im Wärmetauscher wird die Luft im Gegenstrom zu den Produktströmen bis nahe an ihre Verflüssigungstemperatur abgekühlt. In der Rektifikationskolonne wird die Luft in reinen Stickstoff am Kopf der Kolonne und eine sauerstoffreiche Flüssigkeit im Sumpf der Säule zerlegt. Der gasförmige Stickstoff wird zum Abkühlen der Luft verwendet und nach der Nachverdichtung in die Produktrohrleitung eingespeist .
Das Stickstoff-Flüssigtanklager wird als back up-System für die Abdeckung von Bedarfsspitzen und zur Versorgungssicherheit des Industrieparks genutzt. Der tiefkalte flüssige Stickstoff wird in Straßentankwagen angeliefert, in die Lagerbehälter gepumpt und unter einem Überdruck von 6 bar gelagert.
Zur Versorgung der Betriebe wird aus den Lagerbehältern Flüssigstickstoff entnommen, über die Verdampfer verdampft und im gasförmigen Zustand in das Werksnetz eingespeist.
Die Verteilung des Stickstoffes an die Verbraucher erfolgt über ein auf Rohrbrücken verlegtes Rohrleitungsnetz. Das Netz ist teils ring- und teils strahlenförmig aufgebaut. Jeder Verbraucher hat kurz nach dem Gebäudeeintritt eine Mengenmessung, die zur Verbrauchsabrechnung des Kunden dient. Alle Mengenmessungen werden Online aufgezeichnet.
Spezifikation:
Wir stellen den Stickstoff gasförmig mit ca. 5,5 bar zur Verfügung, die Reinheit beträgt 99,99%.
Roland Seeber Tel. (0611) 962 8864 Fax (0611) 962 9259 zum Kontaktformular
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